Kosten

In dieser Rubrik möchten wir Ihnen darstellen, welche Kosten für die Inanspruchnahme der Kanzlei Feser anfallen.

Auszugehen ist von dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) und dessen Vergütungsverzeichnis (VV), da das Preisrecht für anwaltliche Dienstleistungen besonderen Regelungen unterworfen ist.

Was die Vergütung der vorgerichtlichen Tätigkeit anbetrifft, so richtet sich diese häufig nach Nr. 2300 des VV. Danach ist eine Geschäftsgebühr mit einem Gebührensatz von 0,5 bis 2,5 in Ansatz zu bringen. Um die konkrete Gebühr zu ermitteln, ist noch die Kenntnis des sogenannten Gegenstandswertes von Interesse. Geht es beispielsweise um die vorgerichtliche Geltendmachung eines Schmerzensgeldanspruches von 15.000,00 € und ist die Angelegenheit durchschnittlich, so wäre ein Gebührensatz von 1,3 denkbar. Kennt man diese beiden Größen, so lässt sich anhand der Wertetabellen ablesen, wie hoch die Gebühr im Einzelfall zu bemessen ist.

In einem erstinstanzlichen Prozessverfahren wegen der Unterlassung von Nachstellungshandlungen mit einem Gegenstandswert von 8.000,00 € wäre typischerweise mit einer 1,3 Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 des VV und einer 1,2 Terminsgebühr nach Nr. 3104 des VV zu kalkulieren.

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